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Der Herrenhauskomplex in der Zawichojska Straße 2 in Sandomierz wurde im Jahre 1861 erbaut. Die Initiatoren des Baus waren die damaligen Besitzer Matylda und Cyprian Strużynski. Der Entwurf wurde von dem Kreisarchitekten Jan Lasota erstellt. Der gesamte Komplex bestand aus einem Landhaus, einem Hinterhaus und Dienstgebäuden. Als Baumaterial wurden Ziegeln von dem gotischen Zawichojska Tor aus dem 15. Jahrhundert verwendet, das 1867 eingestürzt ist. Einem Beschluss der Stadtbehörden zu Folge durften nämlich die Ziegeln für andere Bauzwecke verwendet werden.

Cyprian Strużyński war eine bekannte Persönlichkeit in Sandomierz und genoss unter den Einwohnern hohes Ansehen. 1890 war er Sekretär im Stadtrat und später der stellvertretend des Kreises von Sandomierz. Ein paar Jahre später übergab er einen Teil seines Grundstücks, das zwischen der Laterne von Chocim und dem Opatowska Tor lag, an die Stadt, so dass diese ein Feuerwehrgebäude errichten konnte. Strużyński wurde für sein ehrenamtliches Engagement in Sandomierz sehr geschätzt. Er setzte sich beispielsweise für den Bau des Kanalisationssystems ein und es gelang ihm kurz vor seinem Tod, Sandomierz an das Eisenbahnnetz anzuschließen. Cyprian Strużyński ist außerdem Autor der Beschreibung von Sandomierz im „Geographischen Informationsbuch des Königreichs Polen und anderer slawischer Länder“, das in den 80-er Jahren des 18. Jahrhunderts herausgegeben wurde.
 
Nach dem Tod von Strużyński (1901) und seiner Frau (1921) teilten ihre Erben den Großteil der nördlich an den Ansitz angrenzenden landwirtschaftlichen Grundstücke auf und verkauften sie als Baugrundstücke. So entstand auf diesen Gebieten in den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts die Winnica Straße (heute Andrzej Strug Straße). Die Dienstgebäude (Pferdestall, Scheune, Kuhstall und Holzschuppen) verloren dadurch ihren ursprünglichen Charakter und wurden danach in den 30-er Jahren abgerissen.
 
Im Hause Strużyński war oft Andrzej Strug (eigentlich Tadeusz Gałecki) zu Gast – er war Schriftsteller, Funktionär der Polnischen Sozialistischen Partei und Senator der Zweiten Republik Polen. Seine Schwester Wanda Gałecka heiratete Tadeusz Strużyński, den Sohn von Cyprian und Matylda. So entstand vermutlich auch Tadeusz Gałeckis Künstlername „Andrzej Strug“ (Gałecki leitete den Nachnamen „Strug“ von „Strużyński“ ab). Im Sommer 1918 verweilte im Landhaus General Józef Dowbór Muśnicki, Befehlshaber des 1. Polnischen Korps in Russland und späterer Oberbefehlshaber des Großpolnischen Aufstands (1918-1919). Mitte der 50-er Jahre war Jarosław Iwaszkiewicz, ein berühmter polnischer Schriftsteller, der sich stark mit Sandomierz verbunden fühlte, am Kauf des Herrenhauses interessiert. Es kam zwar nie zum Abschluss dieses Geschäfts, aber es existieren noch heute schriftliche Artefakte, die den Briefverkehr zwischen Iwaszkiewicz und seinem Freund und Vermittler Wincenty Burek dokumentieren.
1959 wurde der Ansitz in das Denkmalverzeichnis der damaligen Woiwodschaft Kielce eingetragen und steht somit bis heute unter Denkmalschutz. Obwohl es sich bei dem Landhaus um ein privates Wohngebäude handelte, fiel es dennoch unter das Mietgesetz für städtische Gebiete, das die Rechte der Vermieter stark einschränkte. So war es den Vermietern nicht erlaubt, den Ansitz, der zuletzt noch Anfang der 60-er Jahre von den Strużyńskis selbst renoviert wurde, zu erneuern. Der immer schlechtere Zustand des Ansitzes zwang die meisten Mieter 1993 und den letzten von ihnen im März 2001, die Gebäude zu verlassen.
 
Bis Frühling 2002 wirkte der ehemalige Ansitz der Familie Strużyński durch seinen abfallenden Verputz, morsche Holzwände, ein mit Eternitplatten geflicktes Dach und durch wild wachsende Pflanzen abschreckend. Dies irritierte viele, die vom Sandomierzer Stadtbild begeistert waren, und all jene, die sich mit dem Wert denkmalgeschützter Gebäude auseinandersetzten – verstärkt wurde der Missstand durch die direkte Nachbarschaft zur Altstadt, zum Opatowska Tor und zu den Gebäuden des ehemaligen Benediktinerklosters, wo sich heute das Höhere Priesterseminar befindet. Der katastrophale Zustand des Bauobjekts konnte nur durch einen Privatinvestor verändert werden, der bereit war, langwierige und umfassende Renovierungsarbeiten auf sich zu nehmen. Diese Herausforderung haben Małgorzata und Mirosław Tusznio angenommen, die 2001 das Anwesen von Irena Strużyńska und den drei anderen Miteigentümerinnen kauften.

Reprodukcja planu miasta Sandomierza z 1865 r.

 

Reproduktion eines Teiles des vom damaligen Kreisarchitekten Jan Lassota erstellten Stadtplanes von Sandomierz aus dem Jahr 1865. Jan Lassota war auch für den Entwurf des Ansitzes der Familie Strużyński zuständig. Das Landhaus ist im oberen Teil des Stadtplanes eingezeichnet. Neben dem Landhaus sind Umrisse der damals noch existierenden Dienstgebäude zu sehen. Das Original des Stadtplanes befindet sich im Staatsarchiv von Sandomierz.

 

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